Der kurze Weg

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Icondesign

Icons prägnant gestalten

Icons gehören heutzutage in jede Webanwendung. Eine sorgfältige Gestaltung von Icons trägt in erheblichem Maße zu einem verbesserten Nutzerlebnis bei. Schön gestaltete Icons sind ein unverzichtbarer Bestandteil von Navigationskonzepten.

Schön gestaltete Icons verbessern das Nutzererlebnis 

Die Erstellung dieser kleinen Elemente ist jedoch alles andere als trivial. Auf gar keinen Fall sollte man planlos mit irgendeinem Grafikprogramm loslegen. Nachfolgend können Sie ein paar hilfreiche Tipps für die Erstellung eines guten Icondesigns nachlesen. 

Der Hauptzweck von Icons ist die Usabilty von Webanwendungen zu optimieren. Deshalb ist ihre Aufgabe als leicht verständliches Symbol wichtige Inhalte aussagekräftig und vor allem sprachunabhängig jedem zugänglich zu machen.

Drei Tipps für gutes Icondesign

Erstens man sollte den Nutzer nicht mit überflüssigen verspielten Icons verwirren. Ein sorgsamer und sparsamer Einsatz trägt zu einem besseren Nutzerlebnis bei. Ebenso ist es ratsam auf sehr lange Beschriftungen verzichten. 

Zweitens: Von Vorteil ist es, leicht verständliche und gut wiedererkennbare Symbole zu verwenden.

Wenn der Nutzer erst einmal überlegen muss, was das Symbol zu bedeuten hat, ist es nicht mehr hilfreich. Kleine Details sollte man daher besser weglassen und die Gestaltung auf das wesentliche minimieren. Gute Icons sind international, sie werden auch in anderen Ländern von Nutzern verstanden und können sprachliche Hürden überwinden. z. B. Das Herz oder der Stern für Lieblingslisten, Favoriten oder als Lesezeichen. 

Icons dürfen auch ein Textlabel erhalten 

Gute Icons sollten ein Textlabel erhalten, wenn sie nicht sofort eindeutig verstanden werden können. Dann ist es hilfreich ein Textlabel direkt unter dem Icon in einer kleinen Schriftgröße zu positionieren, so ist eine Unklarheit bei weniger bekannten Symbolen ausgeschlossen. Ebenso wird ein Symbol eindeutig verstanden, wenn das zugehörige Textlabel möglichst nicht direkt auf dem Icon platziert wird. Es könnte unleserlich bei responsiven Verkleinerungen dargestellt werden. Besser ist es, die Beschriftung neben dem Icon im Textfluss zu positionieren, in der gleichen Schriftgröße des Fließtextes. 

Als letzter Tipp: Das Wichtigste ist die Gesamtoptik der einzelnen Icons. Auf keinen Fall ist es ratsam unterschiedliche Styles aus verschiedenen Iconfamilien zu mixen.

Schön gestaltet sollte man einen Stil konsequent beibehalten, z. b. Farbe oder schwarz-weiss, bunt oder 3D-Optik. Auch ist es besser, bei einem Mouseover auf die Anzeige eines Textlabels zu verzichten, weil es nicht sofort sichtbar ist. 

Wer den Aufwand nicht scheut, ist mit der Marke Eigenbau sehr gut beraten. Individualisierte, auf das eigene Design abgestimmte Icons haben einen noch größeren Wiedererkennungswert, sofern sie diese Tipps beherzigen.